ElringKlinger AG
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Forschung & Entwicklung

Als Teil der Unternehmensphilosophie ist es Anspruch von ElringKlinger, nah am Kunden zu sein, Trends frühzeitig aufzugreifen und neue Lösungen aktiv mitzugestalten. Dafür investiert der Konzern mit jährlich rund 5 % des Umsatzes einen hohen Betrag in Forschung und Entwicklung. Diese zielgerichteten Aufwendungen schaffen die Grundlage für die starke Wettbewerbsposition von ElringKlinger.

Forschungs- und Entwicklungsquote bei 5,1 %
Bei ElringKlinger stehen im Zuge des tiefgreifenden Transformationsprozesses insbesondere Lösungen für alternative Antriebstechnologien im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Im Geschäftsjahr 2020 beliefen sich die F&E-Aufwendungen (inkl. aktivierter Entwicklungskosten) auf 76,1 Mio. EUR (2019: 80,8 Mio. EUR). Dies entspricht einer F&E-Quote von 5,1 % (2019: 4,7 %). Davon wurden 12,4 Mio. EUR (2019: 16,7 Mio. EUR) der Entwicklungskosten aktiviert, die Aktivierungsquote beläuft sich auf 16,2 % (2019: 20,7 %). Auf die aktivierten Entwicklungskosten wurden im Geschäftsjahr 2020 Abschreibungen in Höhe von 12,8 Mio. EUR (2019: 5,7 Mio. EUR) vorgenommen.

F&E-Kennzahlen         2020 2019 2018 2017 2016
F&E-Kosten (in Mio. €)1 76,1 80,8 87,2 75,9 74,8
F&E-Quote1 5,1 % 4,7 % 5,1 % 4,6 % 4,8 %
Aktivierungsquote2 16,2 % 20,7 % 12,7 % 5,9 % 9,9 %

1 Inkl. aktivierter Entwicklungkosten
2 Aktivierte Entwicklungskosten im Verhältnis zu F&E-Kosten inkl. der aktivierten Entwicklungskosten


Beschäftigtenzahl im Bereich F&E  steigt im Geschäftsjahr 2020 an
In der ElringKlinger-Gruppe ist eine starke Innovationskultur verankert. Um den Abfluss von bestehendem Wissen zu verhindern, ist die F&E-Organisation weitestgehend zentralisiert. Die Entwicklungsaktivitäten werden daher von der Muttergesellschaft an ihren Standorten und der Tochtergesellschaft ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, die sich in Deutschland befinden, sowie am US-Standort des Kozerns in Southfield, Michigan, gebündelt.  Im Geschäftsjahr 2020 baute ElringKlinger vor allem in der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie weiteres Know-how auf, sodass zum 31. Dezember 2020 623 Mitarbeiter (2019: 611 Mitarbeiter) im Bereich F&E beschäftigt waren.

Neu angemeldete Schutzrechte über Vorjahresniveau
ElringKlinger sichert sich neue Entwicklungen sowohl auf Produkt- als auch auf Prozessebene immer rechtlich ab. Eine zentrale Patentabteilung kümmert sich um den Schutz des technologischen Wissens sowie geistiger Eigentumsrechte. Sie meldete 2020 insgesamt 86 (2019: 81) neue Schutzrechte an - vor allem in den strategischen Zukunftsfeldern.