ElringKlinger AG
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Rund um den Globus begleiten ElringKlinger-Mitarbeiter maßgeblich den Wandel der Mobilität. Jeder einzelne der fast zehntausend Beschäftigten im Konzern bestimmt durch sein Engagement das Gelingen im Ganzen mit. Dazu braucht es Mitarbeiter, die Fragen stellen, nach Antworten suchen und auch etwas wagen wollen – mit anderen Worten: den Finger am Puls der Zeit haben. Einige davon stellen sich hier mit ihrer Arbeit und ihrem persönlichen Antrieb vor.

„Die Wertschöpfungsumfänge zwischen Herstellern und Zulieferern werden im Bereich alternativer Antriebe neu ausgelotet. Auf Augenhöhe mit OEMs zu agieren und diese durch technisch herausragende Produkte als Kunden zu gewinnen, finde ich unglaublich spannend!“

Wenn Entwicklungsingenieur Stefan Hemmer den Testlauf eines Brennstoffzellenmoduls im Labor auswertet, geht es ihm vor allem um eins: Die PEM-Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben und damit nachhaltige Mobilität zu gestalten. Während des gesamten Entwicklungsprozesses stimmt er sich mit dem Kunden eng ab. Nur so kann das perfekte Zusammenspiel von Brennstoffzellen­modul und kundenseitigem System optimal definiert werden. Was ihn anspornt? „Ich arbeite in einem hoch motivierten Team, das ein klares Ziel vor Augen hat: das große Potenzial der Brennstoffzelle auszuschöpfen und sie in unserem Unternehmen in Serie zu bringen.“

Stefan Hemmer, ElringKlinger AG, Dettingen / Erms, Deutschland

„Es besteht kein Zweifel daran, dass der riesige Mobilitätsmarkt China der Automobilbranche ein umfassendes juristisches Fachwissen abverlangt. Mich dafür einbringen zu können macht mich stolz.“

Die Juristin Vivian Yang kennt sich mit dem chinesischen Recht aus. Sie unterstützt nicht nur die ElringKlinger-Werke in China, sondern begleitet auch globale Projekte, wie beispielsweise den Abschluss des 2017 geschlossenen Rahmenvertrags zwischen ElringKlinger und dem chine­sischen Unternehmen Chengfei Integration Technology im Bereich der Batterie­technologie. Was sie herausfordert? „Ich recherchiere ständig, denn mit dem Umbruch in der Mobilität entstehen neue Fragestellungen, die juristisch zu beantworten sind.“

Vivian Yang, ElringKlinger China Ltd., Suzhou, China

„Prozesse, die gestern noch erfolgreich waren, müssen heute angepasst werden. Der Wandel spiegelt sich in meiner täglichen Arbeit wider.“

Für den Programm-Manager Jochen Stanger hat sich 2017 einiges geändert. Nachdem ElringKlinger Anfang des Jahres Anteile an der hofer-Gruppe erworben hatte, übernahm er die Gesamtprojektleitung für die Entwicklung und Industrialisierung eines elektrischen Antriebsstrangs. Er definiert Prozesse, arbeitet neue Standards aus und führt sie in der Projektarbeit für hofer powertrain products ein. Was ihn antreibt? „Ich kann sowohl in Projekten als auch durch die Gestaltung von Prozessen viel bewegen. Dafür übernehme ich gerne Verantwortung.“

Jochen Stanger, hofer powertrain products GmbH, Nürtingen, Deutschland

„Zu Beginn meiner Karriere wurden Projekte streng nach minutiös getakteten Plänen abgewickelt. Heute entwickeln sie sich in Echtzeit, und die dafür benötigten Ressourcen müssen jederzeit zur Hand sein.“

Von Anfang an begleitete Myrna Sotelo Moreno die Produktion der Cockpitquerträger, die 2017 im kalifornischen ElringKlinger-Werk in Serie gingen. Die Qualitäts- und Umweltbeauftragte verantwortet ein weites Feld: Sie betreut Audits, erstellt Dokumentationen, etabliert neue Qualitäts­prüfungsprozesse und kümmert sich um die Installation von technischen Anlagen zur Qualitätsprüfung. Ihre besten Arbeitswerkzeuge sind ihre Flexibilität und ihre Leidenschaft für hohe Qualität. Was sie motiviert? „Bei ElringKlinger darf ich kreativ sein.“

Myrna Sotelo Moreno, ElringKlinger Silicon Valley, Inc., Fremont, USA

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bewegende
Projekte

BRENNSTOFFZELLE

Ziel des Entwicklungsprojekts, an dem Stefan Hemmer 2017 arbeitete, war es, die Reichweite von batterieelektrisch angetriebenen Stadtbussen mit Hilfe der Brennstoffzellentechnologie zu erhöhen. Der Diplom-Ingenieur entwickelte zusammen mit seinem Team ein hochintegriertes Medienmodul aus Kunststoffspritzguss. Als wichtige Komponente versorgt es die Funktionseinheiten des Brennstoffzellenstacks mit Wasserstoff, Sauerstoff und Kühlmittel und bildet die Schnittstelle zum stromabnehmenden Systemumfeld. 2018 wird das neue Brennstoffzellensystem in seiner Funktion als Range Extender im elektrifizierten Stadtbus in den Testbetrieb gehen.

BATTERIE

Die Entwicklung, Fertigung und Distribution von Lithium-Ionen-Batteriemodulen sind Gegenstand des Rahmenvertrags, den Vivian Yang für ElringKlinger und den chinesischen Zellhersteller Chengfei Integration Technology (CITC) mitgestaltet hat. Vivian Yang spannte die Brücke in der Kommunikation zwischen der deutschen Muttergesellschaft und dem chinesischen Partnerunternehmen, speziell als es darum ging, die unterschiedlichen rechtlichen Gegebenheiten der beiden Länder Deutschland und China unter einen vertraglichen Hut zu bekommen.

ELEKTRISCHER ANTRIEBSSTRANG

Die Komplexität, die hinter der Verbindung von Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe zu einem effizienten Gesamtsystem steht, stellte Jochen Stanger 2017 vor neue Herausforderungen. Als Gesamtprojektleiter für die Entwicklung und Industrialisierung eines elektrischen Antriebssystems koordinierte er fünf Expertenteams aus dem Engineeringpool der hofer-Gruppe – jedes einzelne davon ist spezialisiert auf ein bestimmtes Produktfeld. Gleichzeitig behielt er aber auch den Kunden – einen Hersteller vollelektrischer Fahrzeuge – sowie Vorkehrungen für die spätere Produktion und die Ableitung neuer Standards im Blick.

LEICHTBAU

Für die Qualitätsprüfung von Cockpitquerträgern – einem Karosseriebauteil in Hybridbauweise aus Aluminium und Kunststoff – koordinierte Myrna Sotelo Moreno 2017 den Aufbau und die Inbetriebnahme einer sogenannten CMM-Anlage. Diese überprüft die Leichtbaukomponente an 571 Messpunkten auf ihre Qualität. Stimmt alles, verlässt der Cockpitquerträger das ElringKlinger-Werk in Fremont, USA, und wird an einen Hersteller von Fahrzeugen der neuen Generation ausgeliefert.