ElringKlinger AG
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Produkte und Innovationen

Neue Produktlösungen tragen zur CO2-Reduzierung bei und ermöglichen die „grüne Mobilität“ der Zukunft

ElringKlinger konzentriert sich auf einen der Megatrends der Automobilindustrie: die Emissionsreduzierung. Es tragen fast alle Produkte zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxiden, Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen oder Rußpartikel bei - sei es über neue Leichtbaukonzepte, die weitere Optimierung des Verbrennungsmotors mittels Downsizing oder alternative Antriebstechnologien.

Die Gesetzgebung rund um den Globus fordert in den nächsten Jahren drastische Reduzierungen der CO2-Emissionen. So muss zum Beispiel der Ausstoß von Treibhausgasen bei Neufahrzeugen in Europa bis 2021 um weitere 20 %, in den USA sogar um 30 % gesenkt werden. Aber auch Schwellenländer wie China haben emissionsarme Technologien im Blick mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Ziel, die CO2-Emissionen um bis zu 30 % zu reduzieren.

Mit seinen innovativen Technologien kann ElringKlinger dazu beitragen, diese strengen Vorgaben zu erreichen.

Der Megatrend: Emissionsreduzierung

Downsizing = Optimierung des Verbrennungsmotors

Downsizing bedeutet eine Verkleinerung des Hubraums bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung. Dies wird meist durch Turboaufladung erreicht, das heißt das Zuführen von Luft unter erhöhtem Druck. Der klassische Verbrennungsmotor bietet noch Optimierungspotenzial von bis zu 25 %. Die immer effizienteren Motoren sind gleichzeitig mit höheren Einspritzdrücken und Temperaturen verbunden, weshalb sich auch die Leistungsansprüche an Abschirmteile sowie Zylinderkopf- und Spezialdichtungen erhöhen. Als Weltmarktführer liegt bei ElringKlinger ein Entwicklungsschwerpunkt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Produkte um die Belastungsfähigkeit, Standfestigkeit und auch die Hitzebeständigkeit weiter zu verbessern. 

Derzeit forscht ElringKlinger zudem daran, weitere autonome Energiequellen im Fahrzeug zu generieren. Zum Beispiel durch eine potenzielle Nutzung der Energie, die durch thermisch und akustische Abschirmteile abgeleitet wird. 

Zu den ElringKlinger-Produkten:

Zylinderkopfdichtungen
Spezialdichtungen
Abschirmsysteme

Leichtbau = Ersatz von Metall durch Kunststoff

Die CO2-Emissionen werden maßgeblich vom Fahrzeuggewicht beeinflusst. Hierzu gibt es eine klar definierte Formel: weniger Gewicht = weniger Kraftstoffverbrauch = weniger Emissionen. Daher bietet der Ersatz von Metall durch Kunststoff großes Potenzial, um Fahrzeuge leichter und damit sparsamer zu machen. Um möglichst viele Komponenten aus Stahlblech und Aluminium ersetzen zu können, arbeiten die Ingenieure bei ElringKlinger nicht nur an klassischen Kunststoffen, sondern auch an innovativen Hybridwerkstoffen und den dafür notwendigen Produktionsverfahren. 

Zu den ElringKlinger-Produkten:

Kunststoff-Leichtbauteile und -module für den Antriebsstrang
Kunststoff-Leichtbauteile und -module für Karosserie

Alternative Antriebskonzepte = Brennstoffzellen- und Batterietechnologie

Die Automobilindustrie ist im Aufbruch: Batterietechnologie, Brennstoffzelle, Hybridtechnologie. Es gibt viele Wege hin zu einer emissionsarmen Mobilität. Schon heute umfasst das Produktportfolio von ElringKlinger Batterie- und Brennstoffzellenkomponenten. Damit ist das Unternehmen für die technische Entwicklung in der Zukunft bestens gerüstet. 

Zu den ElringKlinger-Produkten:

Batterietechnologie und Elektromobilität
Brennstoffzellen-Komponenten

Forschung und Entwicklung bildet die Grundlage für eine starke Innovationskultur

Es gehört zur Unternehmensphilosophie von ElringKlinger, nah am Kunden zu sein, Trends frühzeitig aufzugreifen und Innovationen aktiv mitzugestalten. Mit rund 5 % des Umsatzes wendete das Unternehmen in den letzten Jahren einen im Branchenvergleich verhältnismäßig hohen Betrag für Forschung und Entwicklung auf. Die eingesetzten Mittel sind die Grundlage für die starke Wettbewerbsposition des ElringKlinger-Konzerns.

Fokus auf Forschung & Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (inkl. aktivierter Entwicklungskosten) auf 75,9 (74,8) Mio. Euro. Dies entspricht einer F&E-Quote von 4,6 % (4,8 %), die damit leicht unter der konzernintern anvisierten Bandbreite von 5 bis 6 % lag. Der Konzern folgt damit seiner strategischen Ausrichtung, wesentliche Mittel vor allem für die zukunftsträchtigen Geschäftsfelder einzusetzen.

Die starke Innovationskultur bei ElringKlinger wird von kreativen Köpfen gelebt. Mit 597 (570) Mitarbeitern stockte das Unternehmen die Beschäftigtenzahl im Bereich Forschung & Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 weiter auf.

Neue Entwicklungen sichert ElringKlinger sowohl auf Produkt- als auch auf Prozessebene stets rechtlich ab. Eine zentrale Patentabteilung kümmert sich um den Schutz des technologischen Wissens sowie geistiger Eigentumsrechte und nimmt die Patentanmeldungen im In- und Ausland vor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag die Anzahl der neu angemeldeten Schutzrechte mit 69 (68) leicht über dem Vorjahresniveau.