ElringKlinger AG
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Gesellschaftliches Engagement

ElringKlinger sieht sich als aktives Mitglied der Gesellschaft. Daher ist es für uns von großer Bedeutung in Regionen und Gemeinden, in denen wir tätig sind, einen positiven Beitrag zu leisten. Im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements unterstützen wir daher vor allem im regionalen Bereich soziale Einrichtungen, fördern aber auch Investitionen in Wissenschaft und Bildung.

Soziales Engagement übt ElringKlinger indirekt auch über die Paul-Lechler-Stiftung aus. Träger der Stiftung sind die Familien Lechler, die zugleich Hauptaktionäre der ElringKlinger AG sind. So fließt Jahr für Jahr ein Teil des Unternehmensgewinns in die Paul-Lechler-Stiftung. Diese unterstützt unter anderem die Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderung sowie deren Integration in das Berufsleben. Mit dem Paul-Lechler-Preis werden jährlich Träger innovativer Projekte und Maßnahmen zur Integration hilfsbedürftiger Menschen in die Gesellschaft ausgezeichnet.

ElringKlinger arbeitet seit mehreren Jahren auch mit der BruderhausDiakonie sowie der angeschlossenen Behinderten-Werkstätten in Dettingen/Erms zusammen. Diese übernehmen mittlerweile verschiedene Arbeitsprozesse wie das Konfektionieren oder Verpacken von Ersatzteil-Dichtungssätzen und anderen ElringKlinger-Produkten.

Es ist uns wichtig, durch wichtige Kooperationen karitative Einrichtungen zu unterstützen und damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung zu leisten.

Aktuelle Projekte

Laufend die Welt verändern

Der Unternehmensleitung ist es ein Anliegen, dass Mitarbeiter über den beruflichen Kontext hinaus eine aufgeschlossene Haltung zu sozialem Engagement entwickeln und leben. Entsprechend fördert und unterstützt sie Initiativen der Belegschaft. So war im Geschäftsjahr 2017 aus der Idee von Nachwuchsführungskräften und in Kooperation mit der Lechler-Stiftung ein sehr erfolgreicher Spendenlauf zugunsten von Flüchtlingen mit einer Spendensumme von 39.000 Euro zustande gekommen.

Den Spendenbetrag übergab ElringKlinger dem Arbeitskreis Asyl Ermstal. Durch die finanzielle Unterstützung können unter anderem psychologische Beratungen, Sprachkurse und andere Maßnahmen finanziert werden, die im Hinblick auf eine Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt unbedingte Voraussetzungen sind.

Arbeit für und von Menschen mit Behinderung

Bereits seit 20 Jahren besteht zwischen der ElringKlinger AG und der BruderhausDiakonie eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das Ziel, Menschen mit Behinderung im Rahmen ihrer Fähigkeiten am Arbeitsleben teilhaben zu lassen, stand dabei stets im Mittelpunkt.

Im Mai 2017 eröffneten ElringKlinger und die BruderhausDiakonie, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptsitz der ElringKlinger AG in Dettingen/Erms Werkstätten betreibt, gemeinsam eine weitere Lagerhalle zum Ausbau ihrer Kooperation. Dadurch können künftig noch mehr Arbeiten an die Beschäftigten der BruderhausDiakonie vergeben werden.

Die Zusammenarbeit mit der BruderhausDiakonie stellt für ElringKlinger weit mehr dar als eine rein wirtschaftliche Geschäftsbeziehung. Die Bedürfnisse der Beschäftigten fließen in die Planungen bei der Auftragsvergabe mit ein, was eine besonders enge Verzahnung und Abstimmung unter den Beteiligten erfordert. Im Laufe der Zeit entstand so ein besonderes Vertrauensverhältnis, das 2014 durch den Abschluss eines Zehnjahresvertrags gefestigt wurde. Damit ist für die betroffenen Beschäftigten eine möglichst hohe Kontinuität in ihrem Alltag gewährleistet. Für die Menschen bedeutet dies nicht nur die Möglichkeit, sich mit ihrer Arbeit zu identifizieren, sondern auch die langfristig gesicherte Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Welten miteinander verbinden

Es gibt wohl wenige Projekte, die ihrem angedachten Motto in so konsequenter Weise treu bleiben wie das Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm), welches Träger der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus ist, dem Künstler Martin Burchard und dem ElringKlinger-Konzern. Zusammen erschufen Sie die "Eine-Welt-Bank".

Die Architektur der Bank – zwei unterschiedlich große Halbkugeln – spiegelt die nördliche und südliche Hemisphäre der Erde wider. Deren Unterschiede könnten nicht größer sein: Denn während man sich „oben" gemütlich zurücklehnen kann, trägt die untere Hälfte nicht nur scheinbar das ganze Gewicht der „Einen Welt". Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm, resümiert „Die Eine-Welt-Bank soll die Arbeit des Difäm darstellen und die Frage, wie wir mit Armut und Ungerechtigkeit umgehen." Das ganze System befindet sich in einem „spannungsvollen Zustand" wie Burchard es formuliert – sei aber auf wundersame Weise trotzdem stabil – zumindest in jedem Park, in dem die Bank errichtet wurde.  

Doch die Bank soll nicht anklagen – im Gegenteil: Sie soll Hoffnung geben. Denn es gibt eine stabile Verbindung zwischen den Hemisphären. Und genau dort, wo diese aufeinander treffen, entsteht ein Raum für Begegnung. Dafür steht die „Eine Welt Bank". Seit sie als lose Idee in den Köpfen des Künstlers, der Difäm-Leitung und der zehn Potenzialträger von ElringKlinger entstanden ist, hat sie bereits Welten verbunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Kinder, Bäume und Klimaschutz

Im Oktober 2015 hieß ElringKlinger 53 Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren in der Konzernzentrale in Dettingen/Erms zu einem Aktionstag rund um das Thema Klimaschutz willkommen. Bei dieser Plant-for-the-Planet-Akademie wurden sowohl Mitarbeiterkinder als auch andere interessierte Kinder aus 23 verschiedenen Schulen zu sogenannten „Botschaftern für Klimagerechtigkeit“ ernannt. Die Veranstaltung umfasste eine einführende Präsentation über die Klimaveränderung und ihre Einflussfaktoren. Themenbezogene Spiele sowie altersgerechte Wissensvermittlung unterstützten die Teilnehmer, eigene Ideen mit dem Ziel zu entwickeln, selbst aktiv zu werden. Eine Baumpflanz-Aktion in Kooperation mit der örtlichen Gemeinde rundete das Programm ab.

Das Ziel von Plant-for-the-Planet ist es, Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz zu sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln anzuregen. Ihren Ursprung hat die Initiative in einem Klassenreferat des Gründers Felix Finkbeiner im Jahr 2007. Seitdem entwickelte sie sich zu einer weltweiten Bewegung: Heute setzen sich über 100.000 Kinder in mehr als 100 Ländern für eine Gesamtreduktion der CO2-Emissionen und für eine globale Klimagerechtigkeit ein.

Gutes Tun verbindet

ElringKlinger und die Lechler Stiftung weisen eine langjährige Verbindung auf, deren Ursprung auf die Person Paul Lechler (1849-1925) zurückzuführen ist. Der erfolgreiche Unternehmer, Sozialreformer und Wohltäter legte nicht nur den Grundstein für die nach ihm benannte Stiftung, sondern ebnete mit seinem Handelsunternehmen auch den Weg für die ElringKlinger AG. Bis heute halten die Familien Lechler, welche als Mehrheitsaktionär an der ElringKlinger AG beteiligt sind, an der von Paul Lechler eingeführten Tradition fest und führen zehn Prozent ihrer Einkünfte für gemeinnützige Zwecke über die Lechler Stiftung ab. Im gemeinsamen Interview diskutieren Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender von ElringKlinger, und Dieter Hauswirth, Geschäftsführer der Lechler Stiftung, über die Fortführung der Werte von Paul Lechler, aktuelle gemeinsame Projekte und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Automobilzulieferer und der Stiftung.

Link zum Interview