Module: Kunststoff ersetzt Metall

Bedürfnisse der Fahrzeugindustrie

Das Ziel der Automobilhersteller ist es, das Fahrzeuggewicht und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Die Lösung

ElringKlinger entwickelt zahlreiche neue Leichtbaumodule aus Thermoplast-Kunststoffen und leistet damit einen Beitrag zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts und damit zur CO2-Reduzierung. Kunststoffe spielen dabei eine wesentliche Rolle, weil sie leichter sind als metallische Werkstoffe und günstige Voraussetzungen für die Integration zahlreicher Zusatzfunktionen haben. Mittlerweile hat ElringKlinger Kunststoff-Module für mehr als zwanzig Anwendungen im Motor und Getriebe entwickelt, u. a. Ventilhauben, Motor- und Getriebeölwannen sowie Getriebelagerschildabdeckungen.

Neues Design- und Spritzverfahren
Im Mittelpunkt der Entwicklung steht ein neues Design- und Spritzverfahren für eine besonders leichte Kunststoff-Ventilhaube. Mit Hilfe eines neuen Fertigungsverfahrens ist es gelungen, eine noch leichtere Materialstruktur herzustellen. Auf dem bereits niedrigen Gewichtsniveau einer Kunststoff-Ventilhaube konnten damit weitere deutliche Gewichtseinsparungen erzielt werden. Die Entwickler integrierten u. a. eine Wärmeabschirmung, den Unterdruckspeicher für den Turbolader und eine neuartige Ölabscheidung, die speziell auf die höheren Spitzentemperaturen und Druckwerte in aufgeladenen Downsizing-Motoren ausgelegt ist.
Motorölwannen-Modul
Neu auf den Markt gebracht wurde zudem ein Motorölwannen-Modul aus Kunststoff für Lkw, das höchste mechanische Belastungen aufnehmen kann und zahlreiche Funktionen wie Ölsaugrohr mit Filtersieb, Ablassmodul und Dichtungskomponenten beinhaltet. Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit war die Konstruktion eines Ansaugkrümmer-Moduls aus Kunststoff – ein weiteres neues Bauteil mit dem ElringKlinger demnächst in Serie gehen wird.